10 Dinge, die du in Graubünden nicht tun solltest

Es ist Skiferien-Zeit und das heisst, dass viele Schweizerinnen und Schweizer nach Arosa, Davos, Laax und andere Wintersportorte pilgern. Aber Achtung an alle Flachländer: Auch wenn die meisten Leute im Kanton Graubünden immer gelassen und freundlich wirken, gibt es einige Dinge, mit denen man sie so richtig auf die Palme bringt. Annika, unsere Bündnerin in Zürich hat uns verraten, was sie an den Touristen aus den berglosen Kantonen so richtig nervt. 

Die ganze Skipiste für sich beanspruchen

Dass man auf der Skipiste nicht alleine ist, sollte eigentlich jedem auffallen. Trotzdem trifft man immer wieder Leute an, die im Schneckentempo von einer Seite der Piste zur anderen kurven. Egal, ob du aus Zürich, Basel, Aarau oder einem anderen Kanton kommst, das ist ein No-Go. 

Den Bündner Dialekt nachahmen

Ja, der Bündner Dialekt klingt für viel Flachländer sehr sympathisch und viel würden auch gerne so reden. Trotzdem gilt: Lass es, bitte lass es einfach. Du wirst dir damit mehr Feinde als Freunde machen und es sowieso nicht richtig hinkriegen. Ausserdem: Nicht alle im Kanton Graubünden sprechen den Churer Dialekt, den man in anderen Kantonen als typisches Bündnerdeutsch wahrnimmt.

Das Gefühl haben, alle Bündner würden in einer kleinen Hütte auf dem Berg wohnen

Idyllic Sertig Valley in @davosklosters as seen by @cyrillbuehler

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Auch im Kanton Graubünden gibt es Städte und flache Regionen. Nur weil es hier sehr viele Skigebiete gibt und der Bündner Alpkäse besonders gut schmeckt, heisst das nicht, dass alle Bündner auf dem Berg, geschweige denn in einer Alphütte aufgewachsen sind.  

Fragen woher jemand kommt, wenn man sowieso keine Ahnung vom Kanton hat

Die Standardantwort auf die Frage: „Woher kommst du?“ lautet in Graubünden gegenüber Leuten aus anderen Kantonen: „Aus der Nähe von Chur“. Denn die Bündner sind es Leid, hunderte von Orten aufzuzählen und nur fragend angesehen zu werden. Wenn du sowieso keinen anderen Ort ausser Chur kennst, frag die Leute nicht wo sie her kommen. Schliesslich gibt es noch so viele andere, spannendere Fragen, die man einem Bündner stellen kann.   

Die Lenzerheide als „Lenzi“ bezeichnen

Haciendo felices a mis ojitos #lenzerheide #switzerland #snow

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Niemand im ganzen Kanton Graubünden würde die Lenzerheide als „Lenzi“ bezeichnen. Wenn du eine Abkürzung brauchst, dann nenn die Lenzerheide „Heid“, aber niemals „Lenzi“.

Sich beim Skifahren überschätzen

Falls du noch sehr wackelig auf deinem Wintersportgerät unterwegs bist, wag dich nicht gleich auf die schwarze Piste im grössten Skigebiet, denn du wirst nur dort nur im Weg sein und keine Spass haben. Ausserdem freut man sich in Graubünden auch immer über Leute, die keine Ahnung haben, wie man Skilift fährt und darum alle aufhalten. 

Die ganze Strasse blockieren

Kurvige, enge Strassen sind für viel Bündner kein Problem. Für Leute, die sich nur Autobahnen und das Fahren in der Stadt gewöhnt sind schon. Wenn also ein einheimischer im Auto hinter einem sitzt, sollte man ihn einfach schnell überholen lassen und nachher gemütlich weitertuckern.  

Eine Szene machen, weil es nur Calanda Bier gibt

#calanda #beer

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Calanda ist nun mal das Bier Nummer eins in Graubünden. Sich deswegen zu beschweren bringt nichts und nervt nur alle rundherum. 

Im Ausgang die Schuhe ausziehen

Wenn du schon direkt von der Skipiste an eine Party gehen musst, behalt die Skischuhe an. Die Bündner finden in Socken herumhüpfende Flachländer nämlich alles andere als sympathisch. 

Ein veganes, glutenfreies, 5-Sterne Menu erwarten

In der Skihütte gibt es Älplermageronen, Capuns, Pizokel und viele andere leckere, herzhafte Gerichte. Nichts mit vegan, nichts mit Quinoa, nichts mit Low Carb und so weiter.