10 Menus, die heute niemand mehr kocht

Nicht nur die Mobiltelefone und Computer haben sich in den letzten 30 Jahren sehr stark verändert, auch unsere Essgewohnheiten sind nicht mehr die gleichen wie früher. Ein Grund um mal zu schauen, welche Gerichte von früher heute nicht mehr auf den Tisch kommen.   

Partyfilet

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Kein Gast kam darum herum, Partyfilet war in den 80ern und 90ern die ultimative Lösung, wenn man Besuch hatte. Schweinsfilets wurden in Speck eingewickelt und mit einer Rahmsauce, die mit Ketchup und Cognac abgerundet wurde, übergossen. Ordentlich Paprikapulver durfte auf den Filets auch nicht fehlen. 

Toast Hawaii

Bitte nicht falsch verstehen, Toast Hawaii wird heute durchaus noch gegessen, allerdings sieht dieser mittlerweile meist um einiges delikater aus, als die Version, die man vor etwa 30 Jahren serviert bekam. Zu einem echten Toast Hawaii gehörte damals eine Scheibe Toastbrot, ordentlich Scheibenschinken, ein Ring Ananas aus der Dose und eine Lage Schmelzkäse, der mehr Ähnlichkeit mit Plastik, als mit Käse hatte. Ohne eine Kirsche (ebenfalls aus der Dose) als Garnitur war dieser Gaumenschmaus nicht komplett. 

Fruchtsalat aus der Dose

Wenn wir schon bei Esswaren aus der Dose sind: Beliebtes Dessert der 80er und 90er war der Fruchtsalat aus der Dose. Wer es besonder fein wollte, fügte noch einige frische Früchte hinzu und garnierte alles mit ein wenig Schlagsahne. 

Pastetli mit Brätchügeli

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Dieses Gericht ist bei Grossmüttern immer noch sehr beliebt. Vermutlich ist das der Grund, dass einige Cafés und Restaurants die Pastetli nach wie vor auf der Karte haben. Wir hingegen sind recht froh, dass die Fleischkügeli aus der Dose nicht mehr regelmässig auf den Tisch kommen. Gerne wurden zu den Pastetli „Erbsli und Rüebli“, natürlich auch aus der Dose, serviert.  

Eistorten

Ja, sie sind immer noch präsent, aber lange nicht mehr so sehr wie vor etwa 20 Jahren. Sie waren quasi das Partyfilet unter den Desserts und wurden gerne jedem Gast vor die Nase gesetzt. Den Farben und Geschmacksrichtungen waren dabei fast keine Grenzen gesetzt. 

Riz Casimir 

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Als man noch glaubte die gelbe Currysauce aus dem Beutel sei richtig exotisch, war Riz Casimir ein kulinarischer Hit. Die Sauce wurde mit Poulet ergänzt und zu Reis angerichtet. „Exotische“ Früchte wie Dosenananas, Pfirsiche, ebenfalls aus der Konserve, und Bananen durften bei einem echten Riz Casimir auch nicht fehlen. Ein Tupfen Schlagrahm und eine Büchsenkirsche rundeten das Menu ab. 

Fleisch und anderes Zeug in Sulz/Aspik

In jeder Metzgertheke lag er: der Sulzkuchen. Fleisch, Eier, Cornichons und Tomaten waren meist von der Sulzmasse umgeben. Das sah zwar lustig aus, war aber auch damals schon irgendwie komisch. 

Brot mit Ei und Tomatensauce

Es war das ideale Gericht, um hungrige Kindermägen schnell und einfach zufrieden zu stellen. Schnell eine Scheibe Brot in etwas Butter anbraten, die Brotscheibe mit Tomatensauce bestreichen und ein Spiegelei obendrauf klatschen, fertig. 

Mozzarella Sticks

Wenn wir heute an Mozzarella Sticks denken, kommt uns leckerer, heisser, frittierter Mozzarella in den Sinn. Dieser ist hier nicht gemeint, sondern die einzeln verpackten Mozzarella-Dinger ohne Panade. Sie wurden als idealer Snack für zwischendurch propagiert, waren aber eigentlich nur weisse Plastikstängeli ohne Geschmack.

Fleischvögel

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Eine ordentliche Portion Fett steckte in den Fleischvögeln. Sie bestanden aus Rindsplätzli, die mit Senf bestrichen, mit einer Mischung aus Cornichons, Zwiebeln und Brotkrümeln und Specktranchen gefüllt und anschliessend erst angebraten und dann in einem Bouillon-Sud gekocht wurden.