Als Co-Pilot im Pistenfahrzeug mitfahren

Egal wie heftig es schneit oder stürmt, am Morgen erwarten die Wintersportler wunderschön präparierte Pisten. Doch was passiert da über Nacht genau, damit wir die perfekten Pisten hinuntersausen können? Nun kannst du es herausfinden. Einige Skigebiete bieten ihren Besuchern die Möglichkeit, Co-Pilot in einem Pistenfahrzeug zu werden. 

Direkt neben dem Fahrer sitzen

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Für die robusten Pistenfahrzeuge sind starke Steigungen kein Problem. 

Gut eingepackt in warme Winterkleidung, sitzen die Co-Piloten direkt neben dem Pistenfahrzeug-Fahrer und können ihn mit so vielen Fragen löchern, wie sie möchten. Ein bisschen Mut braucht es aber schon, um mit dem mehrere Tonnen schweren Fahrzeug die steilen Berghänge rauf und runter zu fahren.

In den Skigebieten Pizol und Brunni kann man jeweils am frühen Abend, nachdem die Skilifte abgestellt werden, den Co-Piloten-Job übernehmen. Auch im Wintersportort Sattel Hochstuckli geht die Fahrt mit dem Pistenbully am frühen Abend los. Neben Pistenpräparation gehört hier auch noch ein Abendessen im Bergrestaurant zum Angebot. Insgesamt verbringen die Co-Piloten ungefähr zwei Stunden im Pistenbully vor dem Abendessen und nochmal zwei danach. 

Eine ganze Nacht lang Pisten präparieren

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Bis zur Morgendämmerung arbeiten die Pistenbully-Fahrer, damit die Skifahrer eine schöne Piste haben. 

Richtig hart wird es in Grindelwald-First. Dort verbringst du nämlich die gesamte Schicht mit dem Pistenfahrzeug-Fahrer. Das bedeutet man ist sechs bis acht Stunden unterwegs. Los geht’s, nachdem das Skigebiet zumacht. Aufgehört wird erst in den frühen Morgenstunden, wenn alle Pisten wieder tip top aussehen. 

Neben den Pistenbully-Fahrern spielt auch der Pistenpatrouilleur eine wichtige Rolle, damit alle Wintersportler gut und sicher ins Tal kommen. In der Aletsch Arena kann man ihn nun begleiten. Auf der Tour bekommen Gäste einen Einblick ins Rettungswesen, finden heraus, wie das Skigebiet lawinensicher gemacht wird und erfahren, was es im Job als Pistenpatrouilleur so alles zu tun gibt. Ungefähr zwei Stunden dauert der Rundgang. Beginn ist jeweils um 9:30 Uhr.

#snowpatrol #pistenrettung #pistenpatrouilleur #wk

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Im Ernstfall wissen die Pistenpatrouilleure genau, was zu tun ist. 

Unten findest du weitere Informationen zu allen Angeboten: