Von Fasnacht bis Tattoo, das gibts in Basel

Die Muba im Februar, die Baselworld im März: Wer sich im Winter gerne in Messehallen aufwärmt, ist in Basel bestens aufgehoben. Doch auch wer nicht Ausschau nach einer neuen Sofagarnitur oder einem Brillantcollier hält, muss in der Rheinstadt keinesfalls gelangweilt in der Kälte Däumchen drehen. Im Gegenteil: Es warten Konfetti und Konzerte bis zum Abwinken und auf einer kuriosen Stadtführung lässt sich Basel von einer völlig neuen Seite kennen lernen.

Guggen-Gucken

Auch an diesem Montag nach Aschermittwoch braucht in Basel niemand den Wecker zu stellen: Spätestens um Punkt 4 Uhr morgens steht die Stadt auf den Beinen und begrüsst mit dem Morgenstraich die „drey scheenschte Dääg“. Die Fasnacht in Basel ist ein nationales Kulturgut und auch Nicht-Basler sollten zumindest einmal im Leben dem bunten Treiben beigewohnt haben. Höhepunkte sind die beiden Cortèges (Umzüge) am Montag und Mittwoch durch die Innenstadt, doch auch die abendlichen Schnitzelbänke in den zahlreichen Restaurants und Cliquenkellern sollte man sich nicht entgehen lassen. Aber Vorsicht: Wer dabei ins Bermuda-Dreieck zwischen dem Restaurant Gifthüttli und der Hasenburg landet, braucht sich am nächsten Tag nicht über einen frühzeitigen Kandidaten auf den Titel „Kater des Jahres“ zu wundern. Wer es abends etwas ruhiger angehen lassen will: Am Münsterplatz lassen sich über 200 kunstvollen Laternen bewundern und auf dem ehemaligen Kasernenareal können die Umzugswagen und Requisiten besichtigt werden.
Weitere Infos: www.fasnacht.ch

Eine Stadt musiziert

Wenn die Trommeln und Trompeten der Guggen bereits schon wieder tief unten im Keller stehen, tönt Wohlklang statt Katzenmusik durch Basels Strassen: Am Wochenende vom 6. und 7. März spielen im Rahmen des BScene Festivals Dutzende nationale und internationale Bands in den Clubs, die alle mit demselben Ticket besucht werden können. Genretechnisch werden keine Grenzen gesetzt und so finden sowohl der Metalhead als auch der Hip-Hop-Kopfnicker ihren passenden Sound.
Weitere Infos: www.bscene.ch

CSI Basel: History Edition

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„Kriminelles Basel“, „Man nannte sie Hexen“, „Papst, Pest und andere Seuchen“: Die Motto-Namen, unter denen die Stadtführungen veranstaltet werden, sind wenig schmeichelhaft. Lehrreich und unterhaltsam dafür umso mehr. Die Rundgänge werden von erfahrenen Visit-Basel-Guides geführt und beleuchten besonders gerne auch jene brisanten Aspekte der Stadtgeschichte, nach denen man in den Touristenbroschüren vergebens sucht.
Weitere Infos: www.visitbasel.ch