7 Gründe warum über 30 jährige nicht mehr an ein Openair gehen können.

7 Gründe warum über 30 jährige nicht mehr an ein Openair gehen können.

Wenn man im Sommer in den Zug einsteigt und jeder mit Rucksack und Bier unterwegs ist, ist es wieder soweit. Die Festival Saison hat in der Schweiz begonnen. Ob Gurten, Gampel, Frauenfeld oder St.Gallen unsere Openairs sind ein Fluch sowie auch ein Segen.

Egal wo man in der Schweiz wohnt, es gibt bestimmt ein tolles Openair in der Nähe. Doch sind sie nicht nur immer positiv. Was oft aussieht wie das beste Wochenende im Jahr hat auch seine Nachteile. Die erste Hürde, die man überqueren muss ist der Ticketkauf. Um den vollen  Genuss zu erleben muss man sich pünktlich an den Computer setzen um ein Ticket für sich und seine Freunde zu ergattern, bevor die Tickets ausverkauft sind. Dazu kommt, dass der Ticketpreis nicht ganz ohne ist. Zum Ticket dazu kommen Utensilien wie Zelt, Rucksack, Stuhl, Pavillon und Verpflegung, die manchmal ganz schön ins Geld gehen.

Die nächste Hürde ist die Anreise. Nachdem man seine Sachen erfolgreich verpakt hat steht die Anreise an. Die beste Lösung ist mit dem ÖV zu kommen, da die Parkmöglichkeiten meistens begrenzt sind. Nachdem man es geschafft hat seine Campingutensilien erfolgreich mit dem Zug zu transportieren wird als erstes ein erfrischendes Bier getrunken, bevor man sich in die Warteschlange einreiht und darauf wartet, bis das Gelände geöffnet wird. Um einen guten Campingplatz zu ergattern, geschieht das meistens schon mehrere Stunden vor Einlass. Deshalb heisst es nun warten, warten, warten, bis es endlich losgeht.

Nach dem langersehnten Einlass beginnt der Kampf um den besten Platz. Jeder möchte den besten Platz ergattern und reserviert sich seinen Bereich. Da kommt es schon zu den ersten Streitereien und Pöbeleien. Doch wenn man das geschafft hat kann man sich endlich zurücklehnen und das Openair kann losgehen.

Nachdem man erfolgreich angekommen ist, gibt es jedoch immernoch mehrere Unannehmlichkeiten. Zum ersten Leben wir in der Schweiz, wo es regelmässig regnet und deshalb jedes Gelände in eine Schlammloch verwandelt, in dem man mindestens einmal ausrutscht und hinfällt. Wer ohne Regenschutz und Ersatzkleider angereist ist, hat jedoch noch nicht verloren, da die Sponsoren oftmals Pellerinen und Regenmäntel verteilen oder verkaufen. Doch auch wenn die Sonne scheint kann es Probleme geben. Sonnenbrand, dehydration und co. lassen auf sich warten.

Einmal Regen und Sonne überstanden geht es ins ungemütliche Zelt mit wenig Schlaf und schlechter Luft. Am nächsten Morgen stehen Kater, Müdigkeit, verdreckte WC-Anlagen und schlechte Duschmöglichkeiten an. Einmal jedoch die Tage überlebt geht es wieder daran seine Sachen einzupacken und nach Hause zu bringen. Zu Hause steht dann ein Tag schlafen, putzen und waschen an.

Doch wieso tuen wir Schweizer uns das Jedes Jahr von neuem wieder an? Die Antwort ist ganz leicht. Denn trotz den Strapazen von Gepäck, Wetter und Dreck ist es die beste Zeit im Sommer, da live Musik, Alkohol und gute Stimmmung  verbinden und viele tolle Erinnerungen mit sich bringen. Es gibt nichts besseres als am Morgen in der früh über das Gelände zu gehen und den ersten Soundcheck des Tages zu hören. Das Gelände ist eine eigene Welt und die ganze Strapazen gehört einfach dazu und macht ein Openair zu einem richtigen Openair.

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